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Im Zentrum finden Besucher der Stadt Warstein  Unerwartetes: Der liebevoll hergerichtete "Bullerteich" war einst wichtiger Bestandteil der Wasserversorgung, verkam aber in letzter Zeit immer mehr und führte ein Schattendasein - bis die "Freunde des Bullerteiches" sich erinnerten, "woher in Warstein die Kinder kommen", den Schatz hoben und in engagierter Ehrenamtlichkeit ein Kleinod schufen, das sowohl städtebaulich Eindruck hinterlässt als auch Naturfreunde fasziniert - und das gerade mal 5 Meter von der B 55 entfernt.



Ansprechpartner:
Arbeitskreis: "Die Freunde des Bullerteichs"


Alfred Reineke

Alte Rathausstr. 5
59581 Warstein
Tel.: 02902/1221


Manfred Gödde

An der Beine 6
59581 Warstein
Tel.: 02902/4214


Bernd Schauten

Akazienweg 25
59581 Warstein
Tel.: 02902/4276

Bankverbindung:
533489 Sparkasse Warstein-Rüthen
120360000 Volksbank Warstein

Interessantes:

Das Wasser des Bullerteiches hat auch im Winter eine Temperatur von etwa 10 Grad - daher friert der Teich nie zu und man kann sich vorstellen, dass die umgebenden Metallverarbeiter in der Vergangenheit auch bei starkem Frost arbeiten konnten, da Mühlen und Hammeranlagen immer über fließendes Wasser aus dem unterirdischen Warsteiner Wasserreservoir verfügten.

Der Storch - eine Anspielung auf den die Babys bringenden Adebar -  wurde von Hännes Wiese in Handarbeit hergestellt und von der Gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses Maria Hilf finanziert.

Die Tierwelt: Natürlich gibt es auch lebendige Tiere zu bestaunen: Die liebevoll gepflegte Voliere beherbergt ganzjährig Vögel, die dicksten Forellen der Region stehen gut sichtbar unter der benachbarten Wästerbrücke, Schwäne und Enten sind ständige Gäste. Insbesondere die Kinderstube des Schwanenpaares hat die Besucher im Sommer 2003 fasziniert und angezogen.


Pressespiegel:

Christian Clewing berichtete am 15. März 2004 im Warsteiner Anzeiger:

Sie haben aus dem "Urwald" wieder ein Kleinod gemacht. Sie haben die Betonblumenkübel an der Wäster durch Geländer ersetzt. Sie haben viele ihrer Ideen bereits umgesetzt und stecken immer noch voller Tatendrang: Die "Freunde des Bullerteichs" haben für ihre engagierte Arbeit bereits viel Lob und Anerkennung bekommen, hoffen nun auch auf eine Aufmerksamkeit in finanzieller Form. Sie haben sich bei dem mit 15 000 Euro dotierten "Innovationspreis Sauerland 2004" beworben, bei dem "insbesondere Kreativität, Innovationsgrad und Umsetzungsfähigkeit" bewertet werden.

"Warstein - Stadt im Grünen. Wir helfen mit!" hat Alfred Reineke stellvertretend für die Bullerteichfreunde die "Innovation" von der Wäster überschrieben und ausführlich die Aktivitäten der "Ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft" beschrieben. Detailliert geht er auf die Motivation der ehrenamtlichen Helfer ein, die es sich zum Ziel gesetzt haben, "die Stadt Warstein zu verschönern und bestimmte Punkte der Stadt, mit teils historischem Hintergrund, nicht länger sich selbst zu überlassen".

Auftakt war vor rund zwei Jahren mit der Befreiung des Bullerteichs aus dem "Dornröschenschlaf". "Mit viel Ideen, Idealismus und vereinten Kräften rückten wir dem Urwald zuleibe und verwandelten den Bullerteich mit viel Arbeit aber auch Spaß in eine Ort, der zum Verweilen und Ausruhen einlädt", so Reineke. Das Blockhaus wurde ebenso wie das Entenhaus, die Kalksteinmauer und das Wehr renoviert, die Insel im Teich in ihren Urzustand zurückversetzt. Unterwasserlampen und eine Fontäne sorgen für die "besondere Note". Dass sich nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere an der Hauptstraße wohl fühlen, stellten die beiden angesiedelten Schwäne Romeo und Julia unter Beweis: Im Mai 2003 erblickten sieben Schwanenkinder das Licht der Welt. Als weiterer Blickfang wurde eine Vogelvoliere errichtet.

Anschließend ging es weiter die Wäster hinauf: Betonkübel wurden durch ein Geländer ersetzt, Bogenbrücken wieder restauriert. "Der schöne Blick auf den Wästerbach ist wieder frei", resümieren die Bullerteichfreunde. "Wir sind sehr stolz auf den positiven Zuspruch der Bevölkerung", schreibt Alfred Reineke in der Bewerbung, denn neben dem "enormen körperlichen Einsatz" der Helfer war eine solche Vielfalt an realisierten Projekten nur durch Spenden von vielen Privatleuten, Vereinen und Firmen möglich. Die Hände in den Schoß legen wollen die Bullerteichfreunde aber noch nicht: "Auch weiterhin werden wir uns für unsere Stadt engagieren und den Beweis antreten, dass man durch Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft viel erreichen kann."

Westfalenpost am 12. Mai 2004:


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