Interessantes:
Das Wasser des Bullerteiches hat auch im Winter
eine Temperatur von etwa 10 Grad - daher friert der Teich nie zu und man
kann sich vorstellen, dass die umgebenden Metallverarbeiter in der
Vergangenheit auch bei starkem Frost arbeiten konnten, da Mühlen und
Hammeranlagen immer über fließendes Wasser aus dem unterirdischen
Warsteiner Wasserreservoir verfügten.
Der Storch - eine Anspielung auf den die Babys
bringenden Adebar - wurde von Hännes Wiese in Handarbeit
hergestellt und von der Gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses
Maria Hilf finanziert.
Die Tierwelt: Natürlich gibt es auch lebendige
Tiere zu bestaunen: Die liebevoll gepflegte Voliere beherbergt
ganzjährig Vögel, die dicksten Forellen der Region stehen gut sichtbar
unter der benachbarten Wästerbrücke, Schwäne und Enten sind ständige
Gäste. Insbesondere die Kinderstube des Schwanenpaares hat die Besucher
im Sommer 2003 fasziniert und angezogen.
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Pressespiegel:
Christian Clewing berichtete am 15. März 2004 im Warsteiner Anzeiger:
Sie haben aus dem "Urwald" wieder ein Kleinod gemacht. Sie haben die Betonblumenkübel an der Wäster durch Geländer ersetzt. Sie haben viele ihrer Ideen bereits umgesetzt und stecken immer noch voller Tatendrang: Die "Freunde des Bullerteichs" haben für ihre engagierte Arbeit bereits viel Lob und Anerkennung bekommen, hoffen nun auch auf eine Aufmerksamkeit in finanzieller Form. Sie haben sich bei dem mit 15 000 Euro dotierten "Innovationspreis Sauerland 2004" beworben, bei dem "insbesondere Kreativität, Innovationsgrad und Umsetzungsfähigkeit" bewertet werden.
"Warstein - Stadt im Grünen. Wir helfen mit!" hat Alfred Reineke stellvertretend für die Bullerteichfreunde die "Innovation" von der Wäster überschrieben und ausführlich die Aktivitäten der "Ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft" beschrieben. Detailliert geht er auf die Motivation der ehrenamtlichen Helfer ein, die es sich zum Ziel gesetzt haben, "die Stadt Warstein zu verschönern und bestimmte Punkte der Stadt, mit teils historischem Hintergrund, nicht länger sich selbst zu überlassen".
Auftakt war vor rund zwei Jahren mit der Befreiung des Bullerteichs aus dem "Dornröschenschlaf". "Mit viel Ideen, Idealismus und vereinten Kräften rückten wir dem Urwald zuleibe und verwandelten den Bullerteich mit viel Arbeit aber auch Spaß in eine Ort, der zum Verweilen und Ausruhen einlädt", so Reineke. Das Blockhaus wurde ebenso wie das Entenhaus, die Kalksteinmauer und das Wehr renoviert, die Insel im Teich in ihren Urzustand zurückversetzt. Unterwasserlampen und eine Fontäne sorgen für die "besondere Note". Dass sich nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere an der Hauptstraße wohl fühlen, stellten die beiden angesiedelten Schwäne Romeo und Julia unter Beweis: Im Mai 2003 erblickten sieben Schwanenkinder das Licht der Welt. Als weiterer Blickfang wurde eine Vogelvoliere errichtet.
Anschließend ging es weiter die Wäster hinauf: Betonkübel wurden durch ein Geländer ersetzt, Bogenbrücken wieder restauriert. "Der schöne Blick auf den Wästerbach ist wieder frei", resümieren die Bullerteichfreunde.
"Wir sind sehr stolz auf den positiven Zuspruch der Bevölkerung", schreibt Alfred Reineke in der Bewerbung, denn neben dem "enormen körperlichen Einsatz" der Helfer war eine solche Vielfalt an realisierten Projekten nur durch Spenden von vielen Privatleuten, Vereinen und Firmen möglich.
Die Hände in den Schoß legen wollen die Bullerteichfreunde aber noch nicht: "Auch weiterhin werden wir uns für unsere Stadt engagieren und den Beweis antreten, dass man durch Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft viel erreichen kann."
Westfalenpost am 12. Mai 2004:

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