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Warstein. (gaw) Auch im Hotel Lindenhof lässt sich durch Tausch der Anlagetechnik für Heizung und Warmwasser viel Energie und Heizkosten sparen, dachte sich Familie Hengesbach. Mit dem Energieberater Nils Hopf wollte die Familie Hengesbach etwas gegen die steigenden Nebenkosten und etwas für die Umwelt tun.
Nach einigen Beratungsgesprächen konnte Nils Hopf die Hotelbetreiber von der Investition einer 5 Solvis Max 950 ltr. mit 5 Frischwasserstationen a 36 ltr./min. und 58,9 qm Flachkollektoren überzeugen. Im Unterschied zu klassischen Warmerwärmern mit Trinkwasserspeichern erfolgt hierbei die Speicherung der für den Spitzenbedarf notwendigen Wärmemenge in einem Pufferspeicher.
Neben dem hygienischen Vorteil durch den praktischen Wegfall des Trinkwasserspeichers, kann der Pufferspeicher gleichzeitig auch als Trinkwasserspeicher auch ohne Nachteil durch die Solaranlage auf 95 Grad aufgeheizt werden und bei Bedarf die tägliche Aufheizung der Zirkulationsweiche zur Legionellenprävention übernehmen. Die Firma Solvis bekam in den letzten Jahren verschiedene Auszeichnungen und Umweltpreise. Nils Hopf „unsere Firma pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu der Firma Solvis, vertreten durch Diplom Ingenieur Helmut Jäger“. Der Solarpreis für vorbildliche Nutzung im gewerblichen Bereich und die außergewöhnliche Umsetzung, verzicht auf Warmwasserspeicher und die gesamte Warmwasserbereitung im legionellen freien Durchlaufprinzip mittels Frischwassermodultechnik war bei den 24 Anmeldungen für den Solarpreis der Firma Solvis ausschlaggebend.
Am Samstag, den 24. Januar wurde der Solarpreis vom Dipl.- Ing. Helmut Jäger an Peter Hengesbach übergeben. Dipl.- Ing. Christof Jaeger, Nils und Barbara Hopf von der Hopf Haustechnik, Michael Beckmann vom Landesverband der Energieberater, sowie David Wellie, Außendienstmitarbeiter der Firma Hopf, gratulierten Peter Hengesbach zu dieser Auszeichnung.“ Die Anlage ist die größte im Kreis Soest“, so Nils Hopf. „Das Förderprogramm wurde in diesem Jahr von 350 Mio. auf 450 Mio. Euro erhöht, wir kennen das Wort Krise nicht, wir haben im Januar schon 30% mehr Aufträge als im vergleich zum Vorjahr“, sagte Helmut Jäger. „Anfang des Jahres 2008 wurde die Heizungsanlage im Hotel Lindenhof eingebaut, drei Monate später folgte die Solaranlage. Wir liegen jetzt bei einer Ersparnis von 25- 30%“, konnte Nils Hopf berichten. „Wir brauchen keine Abfrackprämie, denn die Förderbank KfW hat ihre Zinsen gesenkt auf einen Zinssatz von 1,4% bei einer neuen Heizungsanlage“, merkte Helmut Jäger an.
Von Gabi Alz-Wulfert |